Spielraum
Eine künstlerische Untersuchung der
filmischen Interviewmontage.

Ausschnitt aus einem Sequenzprotokoll
Das Forschungsprojekt untersuchte die Montage des filmischen Interviews hinsichtlich seiner unterschiedlichen Kompositions- und Wirkungsmöglichkeiten. In der ersten Etappe dieser theoretischen wie auch praktischen Arbeit wurde die Montage des filmischen Interviews analysiert. Dabei haben wir die visuelle Darstellung der herkömmlichen Sequenz-Protokolle erweitert und für unser Vorhaben optimiert: Aus den einzelnen Interview-Sequenzen entwickelten wir horizontal ausgerichtete „Schnittmuster“ mit grafischen Elementen, welche ein einheitliches Zeitraster aufwiesen. Diese ermöglichten uns ein Vergleichen der einzelnen Protokolle. In einem zweiten Schritt drehten wir eigene Interviews zum Thema „Entfremdung in der Arbeit“. Dafür haben wir zwei Frauen und zwei Männer als Interview-partner*innen gewinnen können. Diese Interviews waren die Grundlage für unsere Montageexperimente. Im dritten Schritt, der Montagearbeit, entschieden wir uns, nicht auf einen fertigen Film hin zu arbeiten und das Resultat offen zu lassen. Von allen geführten Interviews wurde je eine „klassische Variante“ und eine „experimentelle, unkonventionelle Variante“ erstellt. Dafür wählten wir von sämtlichen Protagonist*innen die Aussagen zu denselben Fragen.
Künstlerische Forschungsarbeit
Diverse Clips
Originalversion schweizerdeutsch
In Zusammenarbeit mit Anna-Lydia Florin
Hochschule der Künste Bern, BFH
2012 – 2014
CREDITS
Forschungsantrag: Priska Ryffel & Priska Gisler
Kamera: Priska Ryffel & Camille Budin
Editing, Produktion, Artwork, Ton: Priska Ryffel
Tonmischung & Autor: Markus Fehlmann
Color Grading: Florian Ammann
Mitarbeitende: Lea Fröhlicher & Ruth Schläpfer
Expertin/ Autorin: Natalie Böhler
Expertin: Sabine Gisiger, Barbara Weber
MIT
Hamid Azali
, Esther Berchtold
,
Claudia Czucka,
Kazim Korkmaz
AUFTRAGGEBER*IN
Hochschule der Künste Bern, BFH
2012 – 2014
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